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    Posts tagged with “Apple”

    Das iOS4.

    Dienstag, 22 Juni, 2010

    3.0

    Ich mochte das iPhone, weil es es mir half das zu tun, was ich tun wollte. Das machte es sehr gut. Ich hatte einen Homescreen, bei dem ich mich zuhause fühlte. Ich wusste, wo meine Sachen liegen und ich wusste auch, wo die Sachen liegen könnten, von denen ich nicht genau wusste wo sie gerade sind. Ziemlich gut. Das bekamen andere Handys nicht hin. Es gibt da die berühmte Geschichte von dem Nokia Handy, das in zwei verschiedenen Programmen unterschiedliche Uhrzeiten anzeigt. Apple war anders. Damals beim iPhone 1G. Was wurde gemotzt, dass keine 10202121 Spiele vorinstalliert waren und was wurde gezetert, dass dies nicht ging und das fehlte. Wir waren da alle noch sehr nokiamäßig drauf. Apple reagierte richtig und setzte uns vor ein recht reduziertes UI mit den wichtigsten Features. Optionales wurde im Zweifelsfall weggelassen. Das war gut für die Einführung dieses Betriebssystems.

    4.0

    Schnitt und Blick auf iOS4. Wir haben hier einen Homebutton, der 5 (!!!) verschiedene Dinge bewirken kann. Dann gibts da noch Spotlight, das links vom Homescreen sitzt und, bei mir zumindest, in 90% der Fälle aus Versehen aufgerufen wird. Dann haben wir ein Multitasking, das ich nicht verstehe. Manche Apps unterstützen es – andere nicht. Woher soll ich wissen, welche App ich gefahrlos schließen kann? Dann gibts da auch noch den Springboard-Wallpaper. Krasse Scheiße, Hammerfeature. Das Standard-Tropfen-Wallpaper verstößt gegen jede Geringerkontrastschlechtlesbar-Regel und der Schlagschatten der App Namen hilft da auch wenig. Neu sind auch Ordner, die, wenn man genau drüber nachdenkt, schon ein recht großer Schritt sind. Pseudo-Dateisystem. Mich stört, dass sie sich nicht schließen, wenn man eine App öffnet. Das heißt, wenn man nach dem Homebuttonklick aus der App auf das Springboard zurückkehrt, ist der Ordner noch offen. Schon wieder ist man am Homebutton um den Ordner zu schließen. Direkt aus der App doppelt klicken geht nicht, weil sich dann ja die Multitaskingleiste dazwischendrängelt.

    Wie es mir geht.

    Ich habe keine Ahnung, wo sich das, was ich suche befindet. Ich taumle zwischen Homebuttondoppelklicks, versteckten Multitaskingleisten und irgendwelchen Ordnern hin und her und habe keine Ahnung was ich tue. Ich komme da an, wo ich hinwollte, öffne aber auf dem Weg 3 Dialoge und 5 Menüs, die von irgendwo herkommen. Das Gefühl, zu wissen, wo man sich befindet, wie mein “Status” ist, ist gewichen. Jetzt habe ich zwar das Gefühl supervieletolle Dinge tun zu können, aber im Endeffekt ist das nicht das was ich will. Ich will Funktionen, die ich benutzen kann, ohne dafür Einbüßen in meiner Orientierung innerhalb des Systems zu haben. Das iPhone wirkt auf mich nicht so, als wenn es für das iOS4 gemacht wäre. Das iPhone war gut für mich, weil es diesen reduzierten “Workflow” extrem gut unterstütze und verkörperte. Bis OS 3.0. Da fühlte ich mich, bis auf die Spotlightsache, wohl und fähig.

    Man riet mir, mich an die neuen Funktionen zu gewöhnen. “Das lernst du doch”. Klar lerne ich das, aber was ist aus dem iPhone geworden, dass ich meinem 5-jährigen Cousin in die Hand drückte und er wusste, was zu tun ist? Der weiß nicht, dass ein Knopf 5 Funktionen hat. Für ihn ist ein Hardwarebutton nichts anderes als ein Lichtschalter. 1 oder 0. Nicht 1, 2, 3, 4 oder 5. Dass man den User, also mich, ein bisschen wie einen 5-jährigen behandeln muss, damit er sich wohl fühlt, wusste Apple mal.

    Es geht mir nicht darum, dass ich die neuen Features nicht gut finde. Mir kommt die ganze Sache nur halbherzig umgesetzt vor. Das stört mich.

    iPhone OS | Warum wir (noch) kein Multitasking haben dürfen.

    Sonntag, 4 April, 2010

    Eigentlich: Weil die Entwickler dumm sind. Die Entwickler machen nämlich sowas.

    Ausführlicher: Im Grunde hat Apple (berechtigte) Angst vor den eigenen Kunden. Einfach, weil sie ein unberechenbarer Faktor sind. Es war ohnehin schon ein große Überwindung überhaupt Drittanbieter auf die Plattform zu lassen. Natürlich, inzwischen sind diese Apps eine Art Alleinstellungsmerkmal, aber auch nur, weil Apple eben so vorsichtig war: Nur durch die “rigiden” Zulassungskriterien und harten Kontrollen war es möglich das Benutzer-Erlebnis stabil positiv zu halten.

    Jetzt steht Apple vor der gleichen Situation. Es verhält sich ähnlich wie in der Zeit vor dem AppStore: Die Jailbreak-Szene liebäugelte mit Applefremden Programmen und schraubte auf eigene Faust am Filesystem herum. Apple lenkte ein und brachte den AppStore auf das iPhone OS. Wichtig ist hier die Auswirkungen dieses Schrittes zu sehen: Der AppStore ist nicht nur ein “Store” sondern der Appgewordene User. Das iPhone OS, bzw. dessen Inhalt wanderte in den Besitz des Users über. Der Kunde bestimmt jetzt, was sein iPhone OS ist. Nicht Apple.

    Paradigmenwechsel. Our iPhone is now known as your iPhone.

    Ob der AppStore schon vor diesen Jailbreak-Lösungen angedacht war bleibt offen. Fakt ist: Es war ein User-Wunsch, der sich schon schnell nach der Veröffentlichung der IPhone Plattform herauskristallisiert hat.

    Genau in dieser Lage befindet sich Apple jetzt. Es gibt da dieses “Multitasking”, dem Apple etwas misstrauisch gegenüber steht, da es einerseits nicht so, wie wir es kennen ins Bild des iPhone OS passt und außerdem wieder bedingt, dass die Entwickler vernünftig mit dieser Errungenschaft umgehen. Wieder ein Punkt, den Apple nicht komplett kontrollieren kann und deswegen dem Entwickler in gewisser Sicht einschränken und an die Hand nehmen muss.

    Behauptung: Multitasking kommt, aber anders als wir es jetzt nutzen und kennen. Es muss *anders* aussehen, denn das iPhone OS ist auch eine *andere* Plattform.

    Flash unterstützt das iPad.

    Dienstag, 23 März, 2010


    läuft.

    Warum es keinen iPhone-Killer gibt/geben wird.

    Dienstag, 9 Februar, 2010

    Ganz schnell, weil ich nicht viel Zeit habe:

    Es wird keinen iPhone-Killer geben. Kann es nicht. Genauso wie es keine Melonen-, Kartoffel-, oder Kaffee-Killer gibt. Das iPhone ist ein Smartphone, das neben anderen existiert. Genauso, wie es jetzt OS X, Windows und Linux gibt wird es das iPhone und andere Smartphones geben. Das ist das lustige an der Produktvielfalt. Etwas ähnliches passiert im Konsolenmarkt: Es gibt meist 3 Konsolen, die sich den Markt teilen. Im Moment sind es, glaube ich, XBOX, PS3 und Wii. Und so wird es sich auch mit Smartphones verhalten. Prove me wrong.

    PapierPad.

    Freitag, 29 Januar, 2010

    @Lurtz_das_Pony macht es richtig und bastelt sich ein iPad. (Downloadlink)

    Update 15:50 29. Januar: Oh, Tom bastelte ein iPad, dass sogar etwas sauberer gefaltet ist als das von Lurtz. 1+ mit Sternchen.

    Awesome iPad Bastelvorlage.

    Donnerstag, 28 Januar, 2010

    Hier. kennt ihr schon das neue iPad? Ich hab da mal was vorbereitet! Eine funktionierende iPad Bastelvorlage. Absolut cool und bis das iPad offiziell ausgeliefert wird sogar halbwegs nützlich. Die Bastelvorlage ist nicht 1:1 sondern so herunterskaliert, sodass man sie mit einem DinA4-Drucker bestens ausdrucken kann.

    Ihr wisst was zu tun ist. Basteln und dick Angeben. In der Reihenfolge. Go!

    iPad_Vorlage.pdf (10mb)

     

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